Gesundheit

Ich bin nicht so oft krank. Ich hatte die üblichen [1] Kinderkrankheiten. Mit vierzehn Jahren wurde ich am Blinddarm [2] operiert. Jetzt habe ich keine Beschwerden [3] . Nur im Frühling, gewöhnlich [4] Anfang März, zu der Zeit der Grippeepidemie, bin ich regelmäßig [5] krank. Auch dieses Jahr war es nicht anders.

Seit einigen Tagen fühlte [6] ich mich nicht wohl. Trotzdem fuhr ich am Wochenende ins Gebirge Ski laufen. Das Wetter war nicht besonders schön. Ich wurde ganz nass [7] und erkältete [8] mich. Schon auf der Rückfahrt begann ich zu niesen [9] . Es kratzte [10] mir im Hals [11] . Ich war müde und schläfrig. Zu Hause kochte ich mir Kräutertee [12] mit Honig, schluckte [13] eine Tablette und legte mich ins Bett. Ich dachte, dass mich selbst auskurieren könnte.

Nächsten Tag war ich ein bisschen heiser [14] . Ich hatte Husten [15] und Schnupfen [16] , aber es war nicht so schlimm. Da wir eine Schularbeit schreiben sollten, ging ich zur Schule. Die ersten zwei Stunden verliefen [17] ruhig. Dann wurde mir plötzlich [18] sehr heiß. Meine Mitschüler sagten mir, ich hätte bestimmt Fieber [19] . Ich habe mir von der Klassenlehrerin das Thermometer ausgeliehen und hatte 38 Grad. Es war wirklich keine erhöhte Temperatur mehr, sondern ein richtiges Fieber. Meine Lehrerin wollte mich sofort nach Hause schicken, aber ich entschied [20] mich, zum Arzt zu gehen.

Als ich den Warteraum [21] betrat [22] , wurde mir klar, dass ich dort mindestens eine Stunde warten musste, denn er war voll von Patienten. Ich setzte mich auf einen freien Stuhl und wartete, bis ich an die Reihe [23] kam. Nach einer Dreiviertelstunde rief die Krankenschwester: „Der Nächste, bitte!“ Ich war dran.

Der Arzt fragte mich gründlich aus. Er wollte wissen, was mir fehlt, wo es mir weh tut, ob ich meine Temperatur gemessen [24] hatte, ob mir der Hals beim Schlucken weh tut, und so weiter. Er horchte [25] mein Herz ab und klopfte die Lungen [26] ab. Dann sollte ich tief atmen, dann nicht mehr atmen [27] . Ich musste auch den Mund öffnen und die Zunge [28] zeigen. Es war eine Grippe. Der Arzt verschrieb [29] mir Medikamente: ein Gurgelmittel [30] , Schweißtabletten [31] , etwas gegen Husten und Nasentropfen [32] . Ich fragte ihn noch, wann ich wieder in die Sprechstunde [33] kommen sollte.

Auf dem Heimweg [34] rief ich in der Schule an, um meiner Klassenlehrerin Bescheid [35] zu sagen. Dann holte ich die Medikamente in der Apotheke ab. Ich kaufte mir noch Vitamine.

Ich blieb dann die ganze Woche im Bett liegen. Zweimal täglich schluckte ich Tabletten, trank heißen Tee mit Zitrone und schwitzte [36] . Nach vier Tagen hatte ich wieder Appetit. Zum Glück hatte ich kein Fieber mehr. Am Montag ging ich wieder zum Arzt. Nach der Untersuchung [37] schrieb er mich gesund und ich konnte wieder zur Schule.


 

Notes

  1. [1] běžný [2] slepé střevo [3] potíže [4] obvykle [5] pravidelně [6] cítit se (préteritum) [7] mokrý (nass werden – zmoknout) [8] nastydnout [9] kýchat [10] škrábat [11] krk [12] bylinkový čaj [13] polykat (préteritum) [14] ochraptělý [15] kašel [16] rýma [17] probíhat (préteritum) [18] najednou, náhle [19] horečka [20] rozhodnout se (préteritum) [21] čekárna [22] vejít, vkročit (préteritum) [23] na řadu [24] měřit (plusquamperfektum) [25] poslechnout [26] plíce [27] dýchat [28] jazyk [29] předepsat (préteritum) [30] kloktadlo [31] tablety na pocení [32] nosní kapky [33] ordinační hodiny [34] cesta domů [35] dát vědět (Bescheid sagen) [36] potit se (préteritum) [37] prohlídka (u lékaře)
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snoop

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